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Wanderrucksack  die Königsklasse der Rucksäcke

Wandern liegt wieder voll im Trend – bei Jung und Alt. Und das ist auch gut so, denn wandern macht Spaß und ist gesund. Vor allem aber kann es fast jeder tun. Vor der eigenen Haustür oder im Urlaub. Und ganz ohne Vorkenntnisse oder große Ausrüstung. Ein Paar Wanderschuhe und ein Wanderrucksack genügen, schon kann man sich im eigenen Tempo auf die Socken machen. Wer fit ist, nimmt die Wanderung sportlicher, wer nicht so schnell ist, der wandert eben gemütlich. Immer beliebter werden auch Berg- und Tourenwanderungen, ebenso wie Langzeitwandern und Pilgerreisen.

Der Wanderrucksack ist die Königsklasse der Rucksäcke. Er muss die höchsten Ansprüche und Anforderungen erfüllen, immerhin kann er bei einer längeren Wanderung auch schon mal etliche Tage auf dem Rücken getragen werden. Geübte Wanderer gehen damit 20 bis 30 Kilometer pro Tag. Da kommt es nicht nur auf jedes Gramm, sondern auch die Passform, Atmungsaktivität und viele weitere Kriterien an.

Wir verraten dir im folgenden Artikel, was du beachten solltest, wenn du dir einen kostspieligen Wanderrucksack kaufen möchtest.
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Wanderrucksack – Das Wichtigste in Kürze

Der Wanderrucksack ist speziell für die körperliche Ertüchtigung über viele Kilometer gebaut. Selbst bei Touren über Tage und Wochen sorgt er dafür, dass du dein Gepäck bequem aus eigener Kraft transportieren kannst.

Damit das möglichst einfach und rückendschonend möglich ist, ist ein Wanderrucksack mit einem ausgeklügelten Tragesystem versehen, das über einen Beckengurt das Gewicht von den Schultern über den Rücken auf die Hüften verlagert.

Wanderrucksäcke sind echte Hightech-Produkte mit allerlei Funktionen und Ausstattungsdetails. Das kann schnell überfordern. Achte neben dem Tragesystem in erster Linie auf eine gute Rückenbelüftung, strapazierfähiges und wetterfestes Material sowie die richtige Rückenlänge.

Verschiedene Wanderrucksack-Arten

Die riesige Anzahl unterschiedlicher Wanderrucksäcke lässt sich vor allem in drei wesentliche Kategorie einordnen, die sich in ihrer Größe und Ausstattung unterscheiden.

ArtBeschreibung
 Tagesrucksack Der Tagesrucksack, auch Wanderrucksack genannt, hat ein Volumen zwischen 25 und 35 Litern und wird für Wanderungen genutzt, die nicht länger als einen Tag dauern. Dabei handelt es sich quasi um den Bestseller. Denn allen Trends zum Trotz, sind die meisten Wanderfreunde überwiegend auf Tagestouren unterwegs und wandern nur selten oder kaum mehrere Tage am Stück.

Folglich ist der Tagesrucksack der kleinste der Wanderrucksäcke. Er bietet Platz für die Verpflegung und etwas zum Trinken, Kleinutensilien wie Sonnenbrille und Sonnencreme sowie eine Regenjacke. Alles in allem nicht besonders viel und nicht besonders schwer. Deshalb muss der Tagesrucksack nicht unbedingt über ein ausgeklügeltes Tragesystem verfügen, das die Gewichtsverteilung regelt. Dennoch sollte er natürlich den ganzen Tag über bequem zu schultern sein. Dazu trägt auch ein Abstandsnetz bei, das dafür sorgt, dass man am Rücken nicht so stark schwitzt.

Wer einen solchen Wanderrucksack nutzt, sollte darauf achten, dass er inklusive Inhalt nicht mehr als acht Kilogramm wiegt. Für größeres Gewicht sind diese Rucksäcke nicht ausgelegt. Außerdem sind sie dann unbequem beim Tragen.

 TourenrucksackDer Tourenrucksack mit einem Volumen von 40 bis 50 Litern ist der ideale Begleiter für Wochenendtouren. Er bietet nicht nur mehr Platz als der Tagesrucksack, sondern mit ihm lässt sich problemlos auch ein höheres Gewicht tragen. Zehn bis zwölf Kilogramm sollten für einen guten Tourenrucksack keine Herausforderung sein. Damit das komfortabel möglich ist, verfügen fast alle professionellen Rücksäcke dieser Klasse über einen Beckengurt mit breiten Hüftflossen, die Schultern und Rücken entlasten und einen Teil des Gewichts auf die Hüfte verlagern.

Da sie größentechnisch im Mittelfeld liegen, eigenen sich die Tourenrucksäcke auch für alle bewegungsintensiven Aktivitäten, also beispielsweise Bergtouren oder Querfeldein-Wanderungen. Dafür sind sie in der Regel schmal geschnitten und sitzen sehr rückennah.

Für Minimalisten, die gern möglichst wenig Gewicht mitschleppen und mit einer Grundausstattung auskommen, reicht der Tourenrucksack durchaus auch schon für einige Tage aus.

 TrekkingrucksackWenn es darum geht, lange Strecken über mehr als eine Woche zu bestreiten, dann kommt der Trekkingrucksack zum Einsatz. Er beginnt bei einem Volumen von ca. 60 Litern und kann auch schon mal bis zu 100 Liter fassen. Mit einem guten Trekkingrucksack sollten sich problemlos bis zu 20 Kilogramm tragen lassen, das Tragesystem sollte sogar für mehr als 20 Kilogramm ausgelegt sein. Er bietet also ohne Probleme Platz für einen Schlafsack, die Isomatte und ein kleines Zelt.

Damit das hohe Gewicht rückenschonend transportiert werden kann, wird der überwiegende Teil des Gewichts nicht etwa auf den Schultern oder auf dem Rücken getragen, sondern auf den Hüften. Deswegen hat jeder dieser Rucksäcke einen der Größe wegen deutlich hervorstechenden Beckengurt, der zudem ordentlich gepolstert ist. Auch die Schulterriemen sind sehr breit. Damit ein Trekkingrucksack seine Aufgabe wie vorgesehen überhaupt erfüllen kann, muss sein Träger genau wissen, wie er den Rucksack optimal auf seinen Körper einstellt und wie er ihn anzieht.

Die Rückseite des Rucksacks ist mit einem innenliegenden Gestell ausgestattet, das der Stabilisierung dient. Mitunter sind sogar Metallstreben eingearbeitet, die zur Entlastung der Wirbelsäule beitragen. Rucksäcke mit einem so hohen Gewicht werden immer rückennah getragen. Dadurch schwitzt man zwar mehr, kann aber recht viel Gepäck relativ schonend transportieren.

 ReiserucksackReiserucksäcke sind eine Unterart der Trekkingrucksäcke und sind so optimiert, dass man sie ohne Komplikationen auch über weite Strecken rund um den Globus mitnehmen kann. Sie können auf die Dächer von Busen geschnallt werden oder aber auch für die Flugreise am Schalter aufgegeben werden. Damit das möglich ist, lässt sich das Tragesystem über eine versteckte, ausklappbare Tasche beispielsweise einpacken, so dass nichts mehr am Rucksack baumelt und sich zum Beispiel in den Gepäckbändern am Flughafen verheddern kann. Typisch ist auch ein abnehmbares Daypack, das man als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen kann. Während der schwere Hauptrucksack im Hostel liegt, kann man mit dem Daypack bequem durch die Stadt bummeln oder zum Strand fahren. Der Reiserucksack ist also das Mittel zur Wahl für alle Backpacker.

 

Elemente des Wanderrucksacks

Ein jeder Wanderrucksack besteht aus verschiedenen Elementen, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. Du solltest im Vorfeld die Verarbeitung und Funktion jedes einzelnen Elements testen, um auch wirklich sicher zu gehen, dass sich der Rucksack, den du schließlich kaufst, unterwegs nicht als Fehlinvestition entpuppt.

innentaschen-rucksackDeckelfach

Touren- und Trekkingrucksäcke verfügen fast immer über ein Deckelfach, auf das man am einfachsten zugreifen kann. Deswegen findet hier all das Platz, was man regelmäßig auch unterwegs benötigt. In der Regel handelt es sich dabei um allerlei Kleinkram: Sonnenbrille und Sonnencreme, Portemonnaie, Taschentücher, Handy und Co. Manche Rucksäcke verfügen über ein höhenverstellbares Deckelfach, dessen Volumen vergrößert werden kann oder unter das man immer noch etwas klemmen kann (zum Beispiel die Regenjacke), wenn das Hauptfach schon voll ist.

Hauptfach

Das Hauptfach ist egal bei welcher Art von Wanderrucksäcken stets das größte Fach. Es wird meist von oben befüllt. Hierin landet von der Verpflegung bis zur Wechselkleidung fast alles. Bei größeren Rucksäcken ist das Hauptfach mitunter unterteilt, so dass es zum Beispiel ein zusätzliches Bodenfach gibt. Bevor man mit dem Packen beginnt, sollte man sich ein wenig Gedanken über das System machen. Den im Zweifel muss das ganze Fach ausgeräumt werden um an den unten liegenden Regenschutz zu kommen, wenn es beginnt zu tröpfeln.

Frontöffnung

Um unterwegs genau solche nervigen Aus- und Einpackprozeduren zu vermeiden, ist ein Wanderrucksack mit Frontöffnung empfehlenswert. Meist über einen Reisverschluss kann man darüber das Hauptfach der Länge nach öffnen und praktisch wie einen Koffer nutzen. Es lässt sich darüber also auf jeden einzelnen Inhalt zugreifen, ohne alles durch eine Kopföffnung herausziehen zu müssen.

Bodenfachmilitaer-rucksack-mountaintop

Touren- und Trekkingrucksäcke, insbesondere aber auch die jeweiligen Reisevarianten, sind häufig zudem mit einem Bodenfach ausgestattet, das mal größer und mal kleiner ausfällt. Bei größeren Bodenfächern spricht man von Zwei-Kammer-Rucksäcken. Diese beiden getrennten Kammern helfen einfach Ordnung zu halten. So kann man eine Kammer für die Klamotten und die anderen für den Schlafsack, die Isomatte und ähnliches nutzen.

Manche Bodenfächer fungieren als Nassfach. Sie sind speziell ausgekleidet, so dass ihnen ein nasses Handtuch oder ein verschwitztes Hemd nichts ausmachen. Dadurch, dass die nassen Sachen vom übrigen Inhalt separiert sind, bleiben diese trocken. Nassfächer sind insbesondere auf Reisen praktisch, wenn man früh morgens die Unterkunft verlassen muss und keine Zeit mehr bleibt das Handtuch trocknen zu lassen.

Seitenfächer

So gut wie jeder Rucksack verfügt außerdem über Seitenfächer und aufgesetzte Taschen, die vor allem für Kleinkram vorgehen sind. Seitliche Netzfächer sind flexibel und optimal für Trinkflaschen geeignet, weil man darauf schnell zugreifen kann, meistens sogar ohne den Rucksack auch nur absetzen zu müssen.

Packriemen und Zusatzschlaufen

Typisch für Wanderrucksäcke sind die diversen Packriemen und Zusatzschlaufen, die rundherum baumeln und nicht etwa der Dekoration dienen. An diesen Riemen und Schlaufen kann man allerlei Zubehör befestigen, das Wanderer und Bergsteiger so mitnehmen. Zum Beispiel Eispickel und Wanderstöcke, aber auch das Kamerastativ. Mithilfe von Karabinern lassen sich an die stabilen Bänder auch Trinkflaschen und Solar-Powerbänke anbringen, die sich während der Wanderung von selbst aufladen.

Schultergurte

Mithilfe der beiden Schultergurte wird das Backpack auf dem Rücken getragen. Je größer und schwerer der Rucksack ist, desto breiter und besser gepolstert sollten die Schultergurte sein. Sie sind ein enorm wichtiger Bestandteil, auch wenn auf ihnen nicht unbedingt immer das größte Gewicht lastet. An vielen Schultergurten befinden sich ebenfalls Schlaufen und Haken, an denen sich Kleinigkeiten wie zum Beispiel auch eine Action Cam befestigen lassen.

aspensport-trekkingrucksack-orangeBrustgurt

Der Brustgurt verbindet im oberen Bereich die beiden Schultergurte und sorgt dafür, dass diese eng zusammengehalten werden und die Schultergurte kaum rutschen. Das erhöht den Komfort und die Sicherheit, hat aber nur wenig mit der Lastenverteilung zu tun.

Becken-/Hüftgurt

Ganz anders sieht das beim Becken- oder auch Hüftgurt aus, der die Lastenverteilung regelt. Je größer und schwerer der Rucksack, desto wichtiger der Beckengurt. Es ist entscheidend, dass dieser perfekt sitzt und zum Beispiel kein zu großer Druck auf dem Beckenknochen lastet. Denn der Gurt verteilt das Gewicht von den Schultern über den Rücken auf die Hüften. Erst dank dieses Hüftgurts lassen sich überhaupt verhältnismäßig große Lasten relativ komfortabel über lange Strecken transportieren. Eine Anprobe ist vor dem Kauf deshalb dringend empfohlen.

Neueinsteiger müssen sich an den Gurt um die Hüften oft erst gewöhnen. Versucht man zum Vergleich den Rucksack aber mal ohne zu schultern, wird man schnell feststellen, welch große Erleichterung der Beckengurt ist. An manchen breiten Beckengurten befindet sich manchmal noch eine kleine Reisverschlusstasche, die wie eine Bauchtasche genutzt werden kann.

Hüftgurt hin oder her: Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man dem eigenen Körper durch das geschulterte Gewicht nur noch schadet. Als Faustformel gilt deshalb, dass ein Erwachsener zehn, maximal zwölf Prozent des eigenen Körpergewichts tragen sollte. Eine 60 Kilogramm schwere Damen darf demnach ca. sechs Kilogramm auf dem Rücken tragen, ein 85 Kilogramm schwerer Mann etwa 8,5 Kilogramm. Beim Wanderrucksack sind diese Richtwerte besonders wichtig, weil man diesen Rucksack meist über einen langen Zeitraum trägt.

Kompressionsriemen

Bei den meist seitlich angebrachten Gurten und Gummibändern handelt es sich um sogenannte Kompressionsriemen, mit denen man das Gewicht des Rucksacks nach dem Befüllen verlagern kann. Man zieht diese Riemen zu um das Gewicht Richtung Rückenpartie zu lenken. Denn die Hauptlast muss eng am Rücken liegen um eine möglichst große Stabilität und Bewegungsfreiheit zu erzielen.

Dokumententasche

Vor allem Rucksäcke für Backpacker verfügen über ein verstecktes Dokumentenfach auf der Innenseite des Rucksacks. Dieses ist enorm praktisch, weil es weder direkt zugänglich noch ersichtlich ist. Man kann darin seinen Reisepass, das Portemonnaie und Bargeldreserven relativ sicher lagern, auch nachts, wenn man zum Beispiel im Schlafsaal schläft oder wenn der Rucksack im Hostel verbleibt. 100-prozentig sicher ist aber natürlich auch das Dokumentenfach nicht.

Wichtig beim Wanderrucksack-Test

Nachdem du die verschiedenen Elemente eines Wanderrucksacks kennengelernt hast, wollen wir dich auf einige Punkte aufmerksam machen, die du ebenfalls beim Testen der potentiellen Rucksäcke beachten solltest.

frau-mit-deuter-rucksackRückenlänge

Fast das entschiedenste beim Wanderrucksack ist die Rückenlänge. Die Rückenlänge des Produkts muss zur Rückenlänge des Trägers passen. Große Menschen brauchen also einen Rucksack der länger ist. Hierin unterscheiden sich auch Damen- von Herrenrucksäcken. Wanderrucksäcke für Frauen haben eine geringere Rückenlänge und schmalere Schultergurte. Auch die Hüftflossen sind ihrer Anatomie angepasst. Während Männer eher einen Frauenrucksack tragen können, ist es umgekehrt problematischer.

Gewicht

Die üppig ausgestatteten Wanderrucksäcke bringen selbstverständlich immer auch ein gewisses Eigengewicht auf die Waage. Weil bei einer längeren Wanderung aber wirklich jedes Gramm zählt, spätestens wenn man drei Stunden bergauf laufen muss, solltest du auf ein möglichst geringes Gewicht achten. Heute gibt es ultraleichte Materialien, aus denen wirklich verblüffend leichte Wanderrucksäcke produziert werden können. Je weniger das Backpack selbst wiegt, desto mehr Spielraum hast du für den Inhalt. Allerdings sollte man sich natürlich auch hier beschränken. Vor allem die No-Name-Rucksäcke, die mittlerweile sogar schon in Supermärkten angeboten werden, sind meist aus billigen aber auch schweren Materialien hergestellt und wiegen mitunter leer so viel wie mancher vollgepackte Markenrucksack.

Damit der Rucksack das Gewicht überhaupt erst optimal verteilen kann, ist es entscheidend, dass er richtig gepackt wird. Das ist nicht schwer, man muss nur wissen wie es geht. Die schweren Gegenstände werden zuerst eingepackt, und zwar so, dass sie nahe dem Rücken und am Boden platziert werden. Oben auf liegen leichte Dinge wie die Regenjacke oder der Pullover.

Polsterung

Damit das Tragen über viele Stunden, wie es beim Wandern ja nun mal so üblich ist, keine Druckstellen oder gar Schmerzen verursacht, müssten die Teile des Rucksacks, die mit dem Körper in Berührung kommen, gut gepolstert sein. Je größer Rucksack und Gewicht, desto dicker die Polsterung. Das betrifft in erster Linie die Schultergurte und den Beckengurt, aber natürlich auch die Rückenpartie. Die Polsterung sorgt zwar für den Tragekomfort, aber leider auch dafür, dass man bei hohen Temperaturen unterhalb der Polsterung stärker schwitzt.

Atmungsaktivität

Um das lästige schwitzen am Rücken zu minimieren, haben sich die Hersteller viel einfallen lassen. Bei den leichteren Tagesrucksäcken sind Abstandsnetze optimal. Die Rückseite des Rücksacks berührt dabei nicht direkt den Rücken des Trägers, weil sich noch ein gespanntes Netz dazwischen befindet. Dieses Netz liegt am Rücken auf, zwischen Netz und Rucksack befindet sich ein Luftraum, der für eine optimale Luftzirkulation sorgt.

Bei den größeren und schwereren Rucksäcken ist es wegen der Gewichtsverteilung unabdingbar, dass diese eng am Rücken anliegen. Man spricht dabei von sogenannten Körperkontaktrücken, die einfach mehr Kontrolle über das Backpack ermöglichen. Hier solltest du drauf achten, dass Ventilationsschäume verarbeitet wurden, die die Schweißbildung möglichst gut reduzieren.

Trinksystemregenschutz-jack-wolfskin

Wer viel schwitzt, der muss auch wieder viel Flüssigkeit zuführen. Trinken ist beim Wandern ganz wichtig. Deshalb sind Rucksäcke mit integriertem Trinksystem äußerst gefragt. Diese Modelle verfügen über Trinkblasen mit einem Volumen zwischen zwei und drei Litern, die manchmal in extra Fächern untergebracht sind. Ein Schlauch, der sich oft am Schultergurt befestigen lässt, ermöglicht die bequeme Flüssigkeitsaufnahme während jedem Zeitpunkt der Wanderung, ohne den Rucksack abnehmen oder Flaschen ständig auffüllen zu müssen. Trinkblasen sind auch separat für kleines Geld erhältlich, so dass sich einfache Rucksäcke damit unkompliziert nachrüsten lassen. Auch für Tagestouren ist ein solches Trinksystem enorm angenehm.

Regenschutz

Irgendwann kommt fast jeder Wanderer in einen Schauer, vor allem in unseren wetterunbeständigen Gefilden. Die meisten Wanderrucksäcke sind zwar wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Dafür werden sie in der Regel mit einem Regenschutz geliefert, den man bei stärkerem Regen überziehen sollte. Bei billigen Rucksäcken wird ein solcher Regenschutz oft nicht mitgeliefert, er muss separat erworben werden.

Apropos Feuchtigkeit: Bei den meisten Rucksäcken, ganz gleich welcher Art, ist der Boden der Schwachpunkt. Pass deshalb auf, wo du ihn abstellst. Ist der Boden nicht extra geschützt, zieht auf feuchten Untergründen schnell Feuchtigkeit ins Boden- oder Hauptfach und durchnässt dort die unten liegenden Gegenstände. Deswegen sollte man Kleidung, die unten im Rucksack liegt, auch am besten durch eine Plastikfolie schützen.

Hersteller von Wanderrucksäcken

Weil das Wandern so beliebt ist, gibt es immer mehr Hersteller, die Wanderrucksäcke anbieten. Wie gesagt mischen mittlerweile auch Modefilialisten und Supermärkte mit. Und so ein Wanderrucksack, der ist natürlich auch deshalb lukrativ, weil er schon ein paar Euro kostet. Tagesrucksäcke vom Markenhersteller liegen im Durchschnitt zwischen 60 und 90 Euro. Großrucksäcke kosten auch schon mal mehrere hundert Euro.

Beliebte Hersteller von Wanderrucksäcken
DeuterMammutThe North Face
FjällrävenOspreyVaude
Jack WolfskinSalewa
Lowe AlpineTatonka

 

Wanderrucksack kaufen: Fazit

Einen Wanderrucksack kauft man nicht mal eben auf die Schnelle, sein Testen erfordert einiges an Zeit. Wie du gesehen hast, gibt es diverse Dinge, mit denen man sich überhaupt erst einmal vertraut machen muss. Deshalb solltest du dich vor dem Kauf umfassend informieren und ruhig auch mal ein paar Wanderrucksäcke ausprobieren.

Lege bei deinen Recherchen und Tests nicht nur Wert auf das Volumen, sondern auch auf das Tragesystem, das maßgeblich für die Gewichtsverteilung und damit das gesunde Wandern verantwortlich ist. Schau dir die Aufteilung der Taschen und Fächer an. Am wichtigsten ist aber, dass du dir im Vorfeld im Klaren darüber bist, für welche Art von Wanderungen du den Rucksack überhaupt benötigst.

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