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Lederrucksack – moderner Rucksack der Gegenwart

Der Rucksack ist seit seiner Erfindung ein praktischer Dauerbrenner, nun erlebt auch die Ledervariante ihr modisches Comeback. Nachdem Lederrucksäcke in den letzten Jahrzehnten nicht gerade on vogue waren, erfreut sich das Naturmaterial ausgerechnet bei der jungen Generation wieder großer Beliebtheit. Das hängt nicht nur mit den Vorzügen des Materials, sondern auch mit modernen Schnitten zusammen. Erfahre alles, was du über Rucksäcke aus Leder wissen musst, damit du lange Freude an deinem Kauf hast.

Lederrucksack – Das Wichtigste in Kürze

Leder gehört zu einem der ältesten und besten Materialien für Taschen und andere modische Accessoires überhaupt. Im Moment erlebt der Lederrucksack – angetrieben von einer Natürlichkeitswelle – ein regelrechtes Comeback.

Während Rucksäcke aus künstlichem Gewebe meist eher klobig und sportlich rüberkommen, haben Lederrucksäcke gleich welcher Art stets eine natürliche Eleganz, die dem schicken Material geschuldet ist. Kleine Lederrucksäcke dienen den Damen deshalb gern auch mal als Handtaschenersatz.

Neben Naturleder gibt es natürlich auch Rucksäcke aus künstlich erzeugtem Leder, das für gewöhnt deutlich preiswerter ist. Kunstleder zeichnet sich durch eine glatte, gleichmäßige Struktur und einen betonten Glanz aus..

 

Warum Leder so beliebt ist?

Leder ist in seiner ursprünglichen Form ein 100-prozentiges Naturprodukt, das seit Jahrhunderten aus den Häuten von Rindern, Kühen, Ziegen und anderen Tieren hergestellt wird. Während der Gerbung, wie der Herstellungsprozess genannt wird, wird aus den rohen Tierhäuten in unzähligen Arbeitsschritten und unter Zuhilfenahme diverser Substanzen ein elastisches und strapazierfähiges Material, das sich leicht weiterverarbeiten lässt.

kaffee-farbe-lederrucksakZwar ist der Herstellungsprozess arbeits- und energieintensiv, dafür ist die Verwendung aller Bestandteile eines Tieres nachhaltig und zollt dem Lebewesen Respekt. Doch Leder ist nicht nur aus ethischen Gründen seitjeher beliebt, sondern auch aufgrund seiner Optik und seiner Eigenschaften. Weil es sich um ein Naturprodukt handelt, ist es nicht immer einfach, unversehrte Häute für die Lederproduktion zu finden. Auch wenn das gelingt, ist jedes aus Echtleder hergestellte Produkt ein Unikat. Leder gilt deshalb als besonders luxuriös und zeitlos. Auch wenn einzelne Produkte mal aus der Mode kommen, das Material an sich hat immer Konjunktur.

Das hat auch damit zu tun, dass Leder extrem robust, strapazier- und widerstandsfähig ist. Selbst unter größten Kraftanstrengungen lässt es sich nicht zerreißen. Dennoch verändert sich das Material im Laufe der Zeit. Es erhält eine Patina und damit Charakter. Man sieht ihm an, ob es gelebt hat oder ob es geschont wurde. Und genau das ist es, was Lederfreunde so sehr daran schätzen. Selbst Massenware wird früher oder später zu einem individuellen Stück. Leder lebt und wird auf diese Weise eigentlich nur noch schöner.

Weil es sich um ein so begehrtes Material handelt, aus dem nicht nur Taschen, sondern auch Möbel und vieles mehr gefertigt werden, hat man schnell versucht es künstlich herzustellen. Kunstleder ist eine preiswerte Alternative, erreicht aber nur selten die Eleganz des Naturprodukts. Vor allem schlechtem Kunstleder sieht man an, dass es sich um ein Imitat handelt.

So unterscheidest du Echtleder von Kunstleder:

 

  1. Echtleder ist weicher und kühler, während Kunstleder sich glatter aber auch starrer anfühlt.
  2. Verfügt Leder über auffällig glatte Schnittkanten, wurde es meist künstlich hergestellt. Naturleder hat immer grobe, raue und faserige Schnittkanten.
  3. Echtleder hat eine ungleichmäßigere, einfach natürlichere Struktur als optisch einheitliches Kunstleder. Als Naturprodukt kann es vereinzelt Falten und Narben aufweisen.
  4. Echtleder kann man riechen, weil es einen natürlichen Eigenduft hat, der sich nur langsam verflüchtigt. Kunstleder ist meisten geruchslos oder riecht chemisch.
  5. Wie die Vorderseite, ist auch die Rückseite von Naturleder meist rau und faserig, während Kunstleder eine feine, weiche Textilrückseite besitzt.
  6. Natürliches Leder kann Fette und Öle aufnehmen, wohingegen diese Substanzen bei Kunstleder an der Oberfläche abperlen. Wer dies testen möchte, tut das am besten an einer verdeckten Stelle, denn es können unschöne Flecken zurückbleiben.

Wichtig beim Lederrucksack-Test

luxus-lederrucksackLeder ist ein extrem langlebiges Material, das viel mitmacht. Damit du lange Freude an deinem Lederrucksack hast, verraten wir dir einige Dinge, die du beim Einkauf beachten solltest.

Damen- oder Herrenmodell

Während viele herkömmliche Rucksäcke unisex sind, also sowohl von Frauen, als auch von Männern getragen werden können, gibt es beim Lederrucksack häufig Damen- und Herrenmodelle. Rucksäcke für Frauen sind in der Regel etwas kleiner und haben insgesamt eine filigranere Erscheinung, die sich dem Körperbau der Damen anpasst. Weil diese Lederrucksäcke gern als Ersatz für die Handtasche verwenden, gibt es neben den sportlichen auch viele elegante Modelle, die sich durchaus auch für den feierlichen Einsatz eignen. Elegante Modelle werden ins Restaurant und in die Oper mitgenommen.

Lederrucksäcke für Männer sind – dem breiten Kreuz angepasst – meist deutlich größer und haben deshalb mehr Stauraum. Neben dem rustikalen Modell für die ausgedehnte Bergwanderung gibt es auch feine Modelle, die sich beispielsweise fürs Büro eignen.

Schultergurte

Bei Lederrucksäcken bestehen in der Regel sämtliche Bestandteile aus Leder, also auch die Schultergurte. Deshalb sind sie im Gegensatz zu Rucksäcken aus Synthetik auch nicht gepolstert. Vor dem Kauf eines solchen Rucksacks sollte man deshalb einmal das Tragegefühl testen. Solange der Rucksack nicht übermäßig beladen ist, ist die fehlende Polsterung eigentlich kein Problem.lederrucksack-braun Wenn allerdings zu schmale Riemen in die Haut einschneiden, ist der Rucksack nicht für längere Strecken und schweren Inhalt geeignet. Rein belastungstechnisch muss man sich bei Leder allerdings keine Sorgen machen – das Material ist äußert reißfest.

Innenfutter

Das Innenfutter von Lederrucksäcken besteht aus einem natürlichen oder künstlichen Stoff, der entweder mit dem Leder vernäht oder verklebt wird. Achte beim Testen deines Lederrucksacks darauf, dass das Futtermaterial ausreichend dick ist, damit es sich nicht zu schnell abnutzt und Risse oder Löcher bekommt. Außerdem sollte es sauber mit der äußeren Lederschicht verbunden sein. Von Vorteil ist, wenn sich das Innenfutter mit einem feuchten Lappen reinigen lässt, falls mal etwas im Inneren ausläuft.

Als Naturmaterial kann Leder mit Feuchtigkeit recht gut umgehen. Auch ein Schauer stellt kein Problem dar, wenn der Rucksack danach gleichmäßig trockenen kann. Wird er über einen längeren Zeitraum nass, können sich Flecken bilden. Wer auf ein wetterfestes Modell wert legt, sollte das Leder imprägnieren und auf ein wasserfestes Innenfutter achten, das Hersteller meist gesondert ausweisen.

Lederrucksack kaufen: Fazit

Leder ist ein stilvolles, robustes und zeitloses Material, auf das selbst die wenigsten Vegetarier und Veganer verzichten wollen und können. Ein Rucksack aus Leder ist deshalb eine Anschaffung fürs Leben, zumindest wenn es sich um Echtleder oder zumindest um hochwertig produziertes Kunstleder handelt. Auch wenn es sich bei Echtleder um ein Naturprodukt handelt, braucht es nicht mehr oder weniger Pflege als jeder andere Rucksack auch.

Bei Lederrucksäcken wird häufig zwischen Damen- und Herrenmodellen unterschieden, wobei erstere tendenziell etwas kleiner ausfallen. Je größer der Rucksack, desto mehr wertvolles Material wird benötigt und desto höher fällt der Preis aus.

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