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Kinderrucksack  ideal für unsere Kleinen

Es ist erstaunlich, wie viel ausgerechnet die Kleinsten so mitnehmen müssen oder zumindest wollen, wenn sie das Haus verlassen. Ob der Lieblings-Teddy, die Puppe oder das Spielzeugauto – was einmal ins Herz geschlossen wurde, das darf man einfach nicht aus den Augen lassen. Und so wird allerhand eingepackt, bevor es endlich auf den Spielplatz, in den Kindergarten oder zur Oma geht.

Klar, dass dafür ein kindgerechter Rucksack her muss. Er begleitet den Nachwuchs durch die ersten Lebensjahre und damit durch ein extrem wichtiges Entwicklungsstadium. Der Kinderrucksack ist Begleiter in die Krippe, auf Ausflügen und in den ersten Urlaub. Weil die Kinder in dieser Zeit schnell wachsen, muss er auf die besondere und sich rasch verändernde Anatomie Rücksicht nehmen und die speziellen Bedürfnisse der Kinder erfüllen.

Wir verraten dir in diesem Artikel, was einen guten Kinderrucksack ausmacht, wie du ihn testest und vorauf du dabei achten musst.

Kinderrucksack – Das Wichtigste in Kürze

Der Kinderrucksack hat sich zu einem echten Wirtschaftsgut entwickelt. Es gibt Markenhersteller, die für jedes Alter das passende Modell haben. So gibt es beispielsweise von Deuter spezielle Rucksäcke für Waldkindergärten und kleine Alpenwanderer. So viel Kommerz muss natürlich nicht unbedingt sein, ein kindgerechter Allrounder tut es auch.

Optisch überzeugen die meisten Kinderrucksäcke durch eine schier unglaubliche Form-, Farb- und Motivvielfalt. Es gibt sie in Form von Tieren, mit aufgenähten Teddybären und mit allerlei Kinderfiguren.

Wichtig ist, dass der Rucksack mit nur wegen seine Optik Anklang findet, sondern dass er auch auf die Anatomie der Kinder abgestimmt ist. Er sollte dennoch so flexibel und einstellbar sein, dass man nicht jedes Jahr einen neuen kaufen muss, sondern ihn an das Wachstum des Kindes anpassen kann.

Wichtig beim Kinderrucksack-Test

Sowohl die Kinder als auch die Eltern haben ganz besondere Ansprüche an einen Kinderrucksack. Bei dem großen Angebot fällt es nicht immer leicht das ideale Modell zu finden. Es mischen Markenhersteller mit spezialisierten Modellen und diverse günstige No-Name-Anbieter mit. Wir sagen dir, welche Kriterien beim Kinderrucksack kaufen entscheidend sind.

Design

vaude-kinderrucksack-pinkKinder entscheiden nicht nach Funktionalität, Sicherheit oder Preis – ihnen ist nur eins wichtig: das Aussehen. Je bunter und schriller, desto besser. Farben und Formen ziehen die Kleinen magisch an und bringen ihre Augen zum Leuchten. Auch wenn sie beim Einkauf nicht dabei sind, sollten Eltern, Großeltern oder andere Käufer darauf achten, dass das Geschenk in erster Linie dem Beschenkten gefallen muss und nicht den Eltern. Denn nur ein Rucksack, der den Kindern gefällt wird akzeptiert und letztlich auch genutzt. Nichts ist schlimmer als ein Geschenk, das dann doch nur in irgendeiner Ecke verstaubt. Auch wenn Design nicht alles ist, so nützt der beste Rucksack wenig, wenn er den Kids einfach nicht zusagt.

Auch wenn gerade im Bereich der Kinderaccessoires noch immer die typischen Rollenklischees vorherrschen, sollte man versuchen, dieses Schubladendenken nicht unbedingt mit zu machen. Es muss für Mädchen nicht zwangsläufig ein Rucksack in pink sein. Und wenn Jungs nicht das Automotiv, sondern die Prinzessin gefällt, dann ist das ebenso in Ordnung. In der Regel sind es nämlich nicht die Kinder, die sich diese Farben und Motive aussuchen, sondern es sind die Erwachsenen, die sie ohne Notwendigkeit in Klischees hineindrängen.

Material

Im Gegensatz zum Tagesrucksack gibt es bei Kinderrucksäcken keine übermäßig große Auswahl an Materialien, aus denen sie gefertigt werden. Das liegt schlicht und einfach daran, dass sich Rucksäcke aus künstlichem Gewebe wie Nylon, Polyamid oder Polyester in diesem Segment bewährt und etabliert haben. Sie vereinen diverse positive Eigenschaften, die für die Zielgruppe optimal sind. So sind die Kunststoffe günstig in der Herstellung, robust und langlebig, leicht und abwaschbar. Sie benötigen keine spezielle Pflege und lassen sich bei Bedarf auch mal flicken.

Tragesystem

tragesystem-deuter-kinderrucksackGute Kinderrucksäcke zeichnen sich dadurch aus, dass sie der Anatomie der Kinder angepasst sind. Und weil Kindern nun mal schnell wachsen, sollte ihr Rucksack so konzipiert sein, dass sie nicht nach einem Jahr schon rausgewachsen sind, sondern dass er selbst mitwächst. Das Tragesystem, das sich meistens auf die beiden Schultergurte beschränkt, muss also in der Länge anpassbar sein. Das ist auch deshalb wichtig, weil Kinder mit dem Rucksack auf dem Rücken häufig rennen und toben. Auch wenn sie sich wild bewegen, darf der Rucksack nicht die Schultern hinunterrutschen, sondern muss einen stabilen Halt bieten. Deshalb sollten die Träger mit einem rutschhemmenden Material beschichtet sein, so dass der Rucksack selbst auf glatten Outdoor-Jacken problemlos hält.

Polsterung

Alles, was Kinder stört, dass wollen sie einfach nicht mehr haben. Deshalb sollte nicht nur darauf geachtet werden, dass der Rucksack gut sitzt, sondern auch, dass er gut gepolstert ist. Denn wenn es irgendwo juckt oder zwickt oder die Träger gar in die Haut einschneiden, dann entledigen sich Kinder direkt ihres Rucksacks und wollen ihn auch in der Zukunft nicht mehr nutzen, weil negative Erfahrungen damit verbunden sind. Und anders als bei uns Erwachsenen, geben Kinder solchen Produkten meist keine zweite Chance mehr.

Optimal ist ein Kinderrucksack immer dann, wenn die Kleinen gar nicht mehr merken, dass sie eine Tasche auf dem Rücken tragen. Eine gute Polsterung trägt zu dieser Leichtigkeit in allen Belangen maßgeblich bei.

Volumen und Gewicht

gruener-kinderrucksackKinderrucksäcke gibt es in den verschiedensten Größen. Welche für dein Kind die richtige ist, hängt natürlich vom Anwendungszweck ab. Ein Rucksack für den Kindergarten sollte ausreichend Platz für die Brotdose und eine Trinkflasche bieten. Auch die Jacke sollte sich hier bei Bedarf verstauen oder zumindest anbringen lassen. Wenn das Kind darauf besteht, stets auch Spielzeug mitzunehmen, ist der Platzbedarf natürlich etwas größer. Vor allem, wenn der geliebte Teddy zum ständigen Begleiter wird. Für das Kuscheltier bieten viele Rucksäcke deshalb heute schon standardmäßig eine Außentasche, wo man es bequem hineinsetzen kann und wo es als unverzichtbarer Begleiter sogar hinausschaut.

Ein guter Universalrucksack sollte zudem so viel Platz bieten, dass alles hineinpasst, was das Kind für ein Wochenende bei Oma und Opa benötigt. Dann ist man eigentlich für alle Ausflüge und Reisen bestens gerüstet. Der Trend geht ohnehin zum Zweitrucksack, so dass man für den kurzen Nachmittagsspaziergang zum kleinen Modell greift, das nicht unnötig den Rücken belastet.

Egal wie groß der Rucksack letztlich ist, entscheidend ist natürlich immer auch das Gewicht, das auf den jungen Schultern lastet. Kinderrucksäcke sollten deshalb nie zu schwer sein, man muss den Nachwuchs aber auch nicht unnötig in Watte packen. Vor allem ab einem gewissen Alter schadet es ihnen nicht, auch mal eigenständig ein paar Kilo auf dem Rücken zu transportieren. Das fördert die Selbst- und Eigenständigkeit und die Kinder lernen für ihre Sachen Verantwortung zu übernehmen. So trägt es zur Erziehung bei, wenn sie nur das mitnehmen dürfen, was sie auch selbst tragen können oder wollen. Eltern, die ihren Kindern den Rucksack immer hinterhertragen, sind für die Entwicklung eher kontraproduktiv.

Zu schwere Rucksäcke können das Knochenwachstum beeinträchtigen. Halte dich am besten an folgende Richtwerte:

3 – 5 Jahre: max. 1 Kilogramm Gepäck

6 – 8 Jahre: max. 3 Kilogramm Gepäck

9 – 12 Jahre: max. 5 Kilogramm Gepäck

bis 16 Jahre: max. 7 Kilogramm Gepäck

Fächer, Taschen und Klappen

Gerade bei Kinderrucksäcken sind verschiedene Fächer, Taschen und Klappen von Vorteil, damit die Kinder unterwegs auch ohne Mama oder Papa wiederfinden, was sie eigentlich alles mitgenommen haben. Deshalb sollten die Butterbrotsdose und die Trinkflasche im Kindergartenrucksack auch immer einen festen und damit zuverlässigen Platz haben. Durch ein Einteilungssystem können die Kinder außerdem spielend selbst lernen, ihren Rucksack zu packen und damit erste Schritte in die Selbständigkeit unternehmen.

taschen-und-faecher-kinderrucksackEinen gut aufgeteilten Rucksack können sich Geschwister übrigens auch teilen. Jeder hat sein eigenes Fach, so dass es nicht zum Streit kommt. Beim Tragen wechselt man sich beispielsweise tageweise (Kindergarten) oder stundenweise (Ausflug) ab.

Vor allem wenn der Rucksack für die ersten Schuljahre gedacht sind, ist eine Einteilung für Bücher, Hefte, Schreibutensilien, Sportzeug, Verpflegung, etc. von Vorteil. Schulkinder müssen einiges mitnehmen und dennoch Ordnung bewahren, um den Überblick nicht zu verlieren.

Reinigung

Ob in den Kindergarten, zu Freunden, auf den Spielplatz oder in den Wald – so ein Kinderrucksack muss überall mit hin und erlebt dort so einiges. Mit ihm wird durch Pfützen gesprungen und über Wiesen gerannt. Klar, dass es da auch mal zu Verunreinigungen kommt. Bei Rucksäcken für Kinder ist es deshalb besonders wichtig, dass sie sich schnell und einfach reinigen lassen. Auch wenn der Rucksack waschmaschinenfähig ist, kann man ihn ja nicht jeden Abend in die Maschine stecken. Deshalb empfehlen sich auch aus diesem Grund Rucksäcke aus Kunstgewebe wie Polyamid und Polyester, die man mit einem feuchten Lappen einfach abwischen kann und die auch stärkeres Reiben unprätentiös ertragen.

Sicherheit

Sicherheit spielt bei Kindern immer eine entscheidende Rolle, so auch bei ihren Rucksäcken. Du solltest darauf achten, dass der Kinderrucksack keine scharfen Kanten hat. Manche Gurte sind beispielsweise so bearbeitet, dass ihre Ränder ziemlich scharfkantig sind. Wenn die Kinder kräftig daran ziehen, um den Rucksack auf dem Rücken festzuschnallen, schneiden diese Gurte schnell in die zarte Kinderhaut ein.

Auch die Verschlüsse sollten gut verarbeitet sein, so das keine Verletzungsgefahr besteht. Sie müssen außerdem kindgerecht sein, damit sie von den Kids selbst geöffnet und verschlossen werden können. Insbesondere billige Kinderrucksäcke verfügen zum Beispiel über schwergängige Reisverschlüsse oder setzen auf schlecht haltende Klettverschlüsse. Da mit dem Rucksack auch gehopst und gesprungen wird, ist Reisverschluss übrigens die beste Verschlussart. Er verschließt den Rucksack komplett, so dass nichts rausfallen kann.

Zur Sicherheit gehört auch, dass im Kinderrucksack keine gesundheitsschädlichen Gefahren wie belastende Farbstoffe oder Weichmacher lauern. Letztere befinden sich meistens in gummierten Griffen. Achte deshalb darauf, dass der Rucksack nicht chemisch-unangenehm riecht und idealerweise über nachvollziehbare Gütesiegel verfügt.

Kinderrucksack kaufen: Fazit

Schon im geringen Kleinkindalter ist ein eigener Rucksack für Kinder unverzichtbar. Mit ihm können sie alles mitnehmen, was ihnen lieb und teuer ist. Aufgrund der putzigen Optik fungiert auch der Rucksack selbst nicht selten als Spielzeug.

Seine Größe sollte dem Zweck angebracht sein. Sobald die Kinder den Rucksack selbst tragen, sollten Eltern darauf achten, dass er nicht zu schwer ist. Zu viel Gewicht auf den Schultern kann das Körperwachstum beeinträchtigen. Dennoch kann der Nachwuchs für seine Sachen mit einem eigenen Rucksack durchaus schon selbst Verantwortung übernehmen.

Damit der Rucksack mit dem Kind mitwächst, sollte sein Volumen gut durchdacht sein und das Tragesystem ausreichend Spiel zur Erweiterung bieten. Ein Rucksack mit einer ausgeklügelten Innenaufteilung sorgt für mehr Übersicht und Ordnung.

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