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Kinderkoffer – das erste eigene Gepäckstück

Kinder wollen am liebsten so sein wie die Erwachsenen, die ihnen als Vorbild dienen. Das betrifft alle Bereichen und damit natürlich auch das Reisen. Ob der Besuch im Zoo, die Übernachtung bei Oma und Opa oder der erste gemeinsame Urlaub mit der ganzen Familie – wenn die Kids ihr eigenes Gepäck haben, macht sie das nicht nur stolz, sondern schätzt sie auch wert. Kinderkoffer werden deshalb immer beliebter.

Was die einen als unnötige Kommerzialisierung und unangemessene Gleichstellung mit Erwachsenen kritisieren, führt vielmehr dazu, dass Kindern frühzeitig Eigenständigkeit lernen und Verantwortung übernehmen. Doch bevor sie mit ihrem eigenen Köfferchen verreisen können, steht der Kauf des Kinderkoffers an. Ein nicht immer einfaches Unterfangen, denn für die Kinder soll es schließlich nur das Beste sein. An Kindertrolleys werden ganz besondere Anforderungen hinsichtlich Funktionalität und Sicherheit gestellt.

Kinderkoffer – Das Wichtigste in Kürze

Kinderkoffer sind niedlich und hübsch, vor allem aber sind sie eine Freude für ihre kleinen Besitzer. Mit ihnen macht der Ausflug oder die Reise einfach noch mehr Spaß.

Auch pädagogisch betrachtet haben Kinderkoffer ihre Berechtigung. Wer sich einen eigenen Trolley aussuchen darf, der muss im Gegenzug auch Verantwortung übernehmen und ihn selbst bepacken und beaufsichtigen.

Bei den Kaufkriterien hat die Sicherheit oberste Priorität. Kinder dürfen sich daran nicht verletzen können, auch wenn der Koffer mal als Spielzeug dient. Außerdem sollte er frei von Chemikalien sein, die sich in Form von Weichmachern vorwiegend in den Griffen befinden.

Was ist eigentlich ein Kinderkoffer?

kind-mit-laessig-kinderkofferMit Kinderkoffern sind keine Spielzeuge gemeint, mit denen Kinder Zuhause das Verreisen spielen oder in denen sie anderes Spielzeug verstauen können. Bei Kinderkoffern handelt es sich um echtes Reisegepäck, das auf die individuellen Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt ist. Das bedeutet, dass ein Kinderkoffer nicht einfach nur die bunte Miniaturausgabe des Erwachsenenmodells ist, sondern mit speziellen Eigenschaften zu überzeugen versucht. So richten sich die Koffer der bekannten Marke Trunki an Kleinkinder, die das tierähnliche Gepäckstück nicht nur ziehen, sondern selbst befahren können. Das Pferd unter den Kinderkoffern sozusagen. Und ein echter Geschäftserfolg, der es sogar in die britische Ausgabe der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat.

Kinderkoffer für jedes Alter

Zugegeben, die berühmte Mickey Maus verliert ab einem gewissen Alter ihren Reiz und ist eher peinlich als cool. Trotzdem gibt es Kinderkoffer mittlerweile für wirklich jedes Alter. Neben den zahlreichen Disneymotiven sind beispielsweise Motive aus dem Film Star Treck beliebt. Der bekannte Kofferhersteller Samsonite bietet große Rollkoffer an, deren Hartschale der Maske von Darth Vader nachgeformt ist. Dieser ansonsten nachtschwarze Koffer richtet sich ganz klar an Jugendliche, die damit sicherlich die Coolsten auf der Klassenfahrt sind.

Allgemein muss man allerdings bemerken, dass bei den Kinderkoffern gern jedes Klischee erfüllt wird. Für Mädchen werden die pinken Koffer mit Prinzessin Lillifee und Ariel, der Meerjungfrau angepriesen, während für Jungs natürlich Bob der Baumeister und Batman vorgesehen sind. Neutrale Koffer zu bekommen ist gar nicht so einfach, vor allem je älter die Kinder werden.

 Kinderkoffer für Kindergarten und Schule

Manche der Kinderkoffer sehen besonders putzig aus und sind nicht für das Reisen, sondern für den Kindergarten oder die Schule konzipiert. Die Idee dahinter ist, dass vor allem die Schulkinder keine schweren Rucksäcke mit Büchern und Co. mehr tragen müssen, sondern bequem einfach einen School Trolley hinter sich herziehen. Die Zielgruppe sind vorwiegend Vorschul- und Grundschulkinder. Je älter die Kids werden, desto mehr Wert legen sie darauf, die gleichen Sachen, wie ihre Klassenkameraden zu haben. Und hierzulande hat sich der Schulkoffer halt noch nicht wirklich durchgesetzt – sehr zum Leidwesen der Branche.

Wichtig beim Kinderkoffer-Test

Grundsätzlich muss ein Kinderkoffer, der ernsthaft für das Reisen verwendet wird, natürlich die gleichen Eigenschaften erfüllen wie ein Gepäckstück für Erwachsene auch. Dennoch gibt es selbstverständlich ein paar Besonderheiten, denn Kinder sollen das Reisen spielerisch erfahren. Wir verraten dir, worauf du achten solltest, bevor du einen Kinderkoffer kaufst.

Größe

Die Größe richtet sich natürlich in erster Linie nach der geplanten Nutzung. Wird der Koffer nur für den Kindergarten oder kleine Ausflüge genutzt, braucht es kein großvolumiges Modell. Soll damit hingegen verreist werden, sollte er schon geräumiger sein. Selbst wenn die Kinder ihn mit ihren persönlichen Dingen gar nicht ausfüllen können, sind die Eltern für ein bisschen Zusatzstauraum meist sehr dankbar. Wenn es mit dem Koffer tatsächlich an den hektischen Bahnhof oder Flughafen geht, sind kleinere Kinder ohnehin auf die Unterstützung der Eltern angewiesen.trunki-koffer-fuer-kinder

Jugendliche haben in der Regel schon die gleichen Bedürfnisse und Ansprüche wie Erwachsene, so dass man sich danach auch beim Kauf richten sollte. Das bedeutet auch, dass man evtl. lieber einen optisch etwas unauffälligeren Koffer wählt, damit er auch die nächsten Jahre noch genutzt werden kann.

Neben dem Volumen ist natürlich auch das Maß an sich entscheidend, denn das Kind sollte den Koffer schon selbst transportieren können. Da es sich bei den meisten Kinderkoffern um Trolleys handelt, muss deshalb darauf geachtet werden, auf welcher Höhe sich der Grill zum Ziehen oder Schieben befindet. Mit einem Kindertrolley lässt sich außerdem das Problem begegnen, dass Kindern schnell wachsen und ihnen die Koffern innerhalb von nur ein bis zwei Jahren rein physisch zu klein werden. Trotz allem muss man sich bewusstmachen, dass ein Kinderkoffer nie so lange genutzt wird, wie ein Koffer für Erwachsene. Die Kinder wachsen schnell raus, weshalb man auch nicht unbedingt zu viel Geld investieren sollte.

Sicherheit

Bei Kindern spielt das Thema Sicherheit natürlich immer eine ganz große Rolle, vor allem wenn sie noch kleiner sind. Ein Kindertrolley wird eben nicht nur mitgenommen, wenn es mit Mama und Papa auf Reisen geht, sondern er dient häufig auch als Spielzeug. Achte deshalb darauf, dass der Koffer gut und sicher verarbeitet ist. Es sollte keine scharfen Kanten geben. Der Teleskopgriff des Trolleys sollte sich auch von Kindern gut bedienen lassen. Dabei besteht häufig die Gefahr, dass die Kleinen sich die Finger einklemmen. Hierauf sollte nach Möglichkeit geachtet werden. Auch die Rollen sind ein Knackpunkt. Zudem sollte der Reisverschluss bei Kinderkoffern möglichst leichtgängig sein.

Niemand möchte, dass seine Kinder mit Schadstoffen in Berührung kommen. Doch gerade in Kinderkoffern, bei denen Hersteller noch weniger auf Qualität achten, als bei Erwachsenenmodellen, verbergen sich überdurchschnittlich viele Weichmacher in den Griffen. Nun hat man als Laie kaum Möglichkeiten, dies zu überprüfen. Achte deshalb auf offensichtliche Anzeichen wie Abfärbung oder unangenehmen Geruch. Manche Hersteller werben offensiv damit, dass ihre Produkte PVC-frei sind. Sie sind sicherlich die bessere Wahl.

Teuer muss nicht immer besser sein, häufig ist das aber leider einfach der Fall. Ein billiger Kinderkoffer im Kaufhaus oder Supermarkt mag verlockend sein, vor allem wenn die Kinder danach schreien. Aber gerade was den Sicherheitsaspekt anbelangt, schneiden diese Kinderkoffer häufig schlechter ab. Wir empfehlen deshalb lieber zu einem etwas teureren, aber solide verarbeiteten Markenprodukt zu greifen.

Robustheit

kinderkoffer-mit-meerjungfrauSo ein Kinderkoffer, der muss unter Umständen einiges mitmachen, vor allem wenn er auch als Spielzeug dient oder von seinem Besitzer so liebgewonnen wurde, dass er überall mit hin mitgenommen werden muss. Robustheit ist deshalb noch wichtiger, als bei Koffern für Erwachsene. Kinder können noch gar nicht einschätzen, was einem Koffer gut tut und was man besser bleiben lassen sollte. Deshalb rollt er eben auch mal über Stock und Stein und wird mit auf den Spielplatz genommen.

Aus diesen Gründen ist der Hartschalenkoffer dem Weichschalenkoffer sicherlich vorzuziehen. Zwar ist Polycarbonat anfälliger für Macken und Kratzer, dafür lässt sich die robuste und langlebige Schale gut reinigen. Auch Feuchtigkeit macht ihr nichts aus. Alle Textilien sind da schon deutlich empfindlicher.

Kinderkoffer kaufen: Fazit

Wenn Kinder das Glück haben, viel mit ihren Eltern verreisen zu können, macht es durchaus Sinn, ihnen schon in jungen Jahren ihren eigenen Koffer zu kaufen. Auf diese Weise lernen sie Verantwortung zu übernehmen und dürfen sich wie die Großen fühlen. Manchmal haben Eltern aber auch keine andere Wahl. Schließlich gibt es viele Kinder von getrenntlebenden Eltern, denen nichts anderes übrig bleibt, als zwischen den Elternteilen hin und her zu pendeln. Dann kann ein Kindertrolley das Reisen, das auch für die Kleinen nicht unanstrengend ist, immerhin etwas versüßen.

In erster Linie muss ein Kinderkoffer natürlich gefallen – und zwar dem Kind und nicht den Eltern. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass er weder vom Volumen noch von den Maßen her zu groß ist. Ein Trolley wächst dank des Teleskopgriffs zumindest teilweise mit dem Kind mit. Aber letztlich wird ein Kinderkoffer immer nur eine deutlich kürzere Zeit genutzt, als ein Erwachsenenkoffer. Deshalb ist es von Vorteil, wenn es sich um ein gefragtes Design oder Modell handelt, dass man gut weiterverkaufen kann, wenn die eigenen Kinder ihren Spaß daran verloren haben.

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