Trekkingstöcke / Wanderstöcke Test

Willkommen bei unserem großen Trekkingstock Test 2021. Wir werden Ihnen dabei helfen die besten Trekkingstöcke bzw. Wanderstöcke für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Im oberen Teil dieser Seite finden Sie eine Übersicht der besten Trekkingstöcke. Darauf folgt ein gesamtheitlicher Ratgeber rund um Trekkingstöcke sowie eine Auswertung aller aktuellen Trekkingstöcke / Wanderstöcke Tests.

Übersicht: Die 10 besten Wanderstöcke

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Während bis vor einigen Jahren in der Regel nur Naturfreunde im gehobenen Alter Wanderstöcke benutzen, sind die praktischen Helfer heutzutage auch bei jungen Bergsteigern äußerst beliebte Wegbegleiter. Egal ob beim Wandern im Flachland oder bei einer ausgiebigen Bergtour, immer mehr Wanderfans wissen die Vorteile von Wanderstöcken zu schätzen und möchten sie deshalb auch nicht mehr missen. Welche Vorteile das genau sind, wie Trekkingstöcke richtig eingesetzt werden, welche Aspekte beim Kauf beachtet werden müssen und viele weitere Fragen beantworten wir in den folgenden Zeilen.

Was sind Trekkingstöcke und wofür werden sie verwendet?

Trekkingstöcke sind aus dem klassischen Spazierstock entstanden, der noch bis vor ein paar Jahren ausschließlich von älteren Menschen genutzt wurde, damit die altersbedingte eingeschränkte Mobilität ausgeglichen werden konnte. Damals konnte noch niemand ahnen, dass sich der Wanderstock eines Tages als beliebtes Sportgerät großer Beliebtheit erfreut.

Allerdings werden Wanderstöcke im Gegensatz zu einem klassischen Spazierstock stets paarweise eingesetzt, denn so kann eine optimale Stützverteilung erreicht werden. Abhängig von dem jeweiligen Modell sind viele Trekkingstöcke auch höhenverstellbar, wodurch sie sich hervorragend auf die Körpergröße des Nutzers einstellen lassen.

Mithilfe von Wanderstöcken wird das Passieren von Bächen und Flüssen, das Zurücklegen größerer Distanzen und auch das Durchqueren schwieriger Passagen deutlich erleichtert, denn die Sportgeräte dienen quasi als drittes Standbein und sorgen damit für mehr Sicherheit und Halt.

Wanderstöcke: Funktion und Benutzung

Durch die Nutzung von Trekkingstöcken werden Sie auf Ihren Wandertouren durch unwegsames und einfaches Gelände hervorragend unterstützt. Sie erreichen durch das Aufsetzen der Stöcke eine Entlastung der Gelenke, deutlich mehr Sicherheit und eine hohe Stabilität beim Laufen. Sie sind damit vor einem hohen Kraftaufwand sowie einer vorzeitigen Ermüdungserscheinungen bestens geschützt. Sie setzen den linken Wanderstock parallel zu Ihrem rechten Fuß auf den Boden. Ihr linker Fuß wird zusammen mit dem rechten Stock aufgesetzt.

Die Vor- und Nachteile von Wanderstöcken im Überblick

Durch die Benutzung von Trekkingstöcken werden die Knie, die Hüfte sowie die Sprunggelenke entlastet. Diese Tatsache wurde im Rahmen von medizinischen Untersuchungen schon mehrfach nachgewiesen. Besonders bei Strecken, bei denen es viel begab geht, werden diese Gelenke optimal geschont. Zudem wirken Wanderstöcke wie ein zusätzliches Standbein, wodurch sie Ihnen besseren Halt garantieren. Unfälle lassen sich damit minimieren und oft sogar gänzlich verhindern.

Experten führen als Nachteil an, dass sich der Wanderer nach geraumer Zeit zu sehr an die Stöcke und den zusätzlichen Halt gewöhnen, sodass sie kaum noch ohne auskommen. Sie sind der Meinung, dass der Wanderer ohne die Stöcke keine vergleichbare Leistung erbringen kann und sehen den Gleichgewichtssinn in Gefahr.

Vorteile:

  • Entlastung der Gelenke
  • Wanderstöcke bieten auch bei schwierigen Untergrundbedingungen Halt, Stabilität und Sicherheit.
  • Stärkung der Bein-, Arm- und Rückenmuskulatur
  • Schutz vor vorzeitiger Ermüdung und Erschöpfung
  • Bewegungseingeschränkte, ältere Menschen können wieder die Natur genießen
  • Gut zu transportieren dank kleinem Packmaß

Nachteile:

  • Gewöhnungseffekt möglich, wodurch Gleichgewichtssinn gefährdet wird

Wanderstöcke: Die verschiedenen Varianten

Wanderstöcke unterscheiden sich anhand der Anzahl der Segmente. So sind Modelle, die sich nicht zusammenklappen lassen, ebenso erhältlich, wie faltbare Trekkingstöcke:

Fixstöcke

Fixstöcke können nicht zusammengeklappt werden. Sie bestehen aus einem Rohr, was nicht veränderbar ist und an welchem sich der Griff und die Handschlaufen befinden. Auf Reisen ist diese Variante nicht allzu praktisch, denn sie sind in der Regel eher unhandlich. Für den Einsatz im Wanderurlaub eignen sie sich daher nur bedingt, denn sie lassen sich nur schwer im Gepäck verstauen. Bei Wanderstöcken findet dieses Modell aber auch selten Verwendung. Deutlich häufiger kommt es im Nordic Walking-Bereich zum Einsatz.

Trekkingstöcke mit drei Segmenten

Dreiteiligen Wanderstöcke lassen sich entsprechend der vorhandenen Segmente zu einem handlichen Packmaß zusammenklappen. Trekkingstöcke, die über drei Segmente verfügen, gehören zur Standardausführung.

Trekkingstöcke mit vier Segmenten

Diese Wanderstöcke sind noch platzsparender als die dreiteilige Variante, denn sie bestehen aus vier Einzelteilen. Damit sind sie in nahezu jeder Situation flexibel verwendbar, sie sind praktisch in der Handhabung und benötigen im Gepäck nicht viel Platz. Bei einigen Modellvarianten leidet allerdings die Stabilität durch die Übergänge der einzelnen Komponenten. Allerdings können Sie davon ausgehen, dass ein solches Stabilitätsproblem unter normalen Belastungsbedingungen bei hochwertigen Fabrikaten nicht auftritt.

Wanderstöcke kaufen: Diese Kriterien sollten Sie beachten

Wenn Sie sich im Handel auf die Suche nach hochwertigen, geeigneten Trekkingstöcken machen, werden Sie auf eine äußerst große Auswahl treffen. Vor allem, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, was genau Sie eigentlich suchen, sollten Sie vor Ihrer Entscheidung die folgenden Kaufaspekte berücksichtigen:

Material

Moderne Trekkingstöcke bestehen aus stabilem Karbon oder Aluminium. Damit sind sie sehr stabil, aber dennoch leicht und unempfindlich gegen Umwelteinflüsse. Sie geben ergonomisch korrekten Halt, vermeiden einseitige Belastungen und schonen die Gelenke. Durch die Armtätigkeit während des Laufens wird auch der Oberkörper ideal trainiert. Wandern mit Trekkingstöcken ist ein sehr anfängerfreundlicher Sport, der Schon- und Fehlhaltungen vermeidet.

Länge

Eines der wichtigsten Kriterien ist die Stocklänge. Nur wenn sich die Wanderstöcke optimal auf Ihre Körpergröße anpassen lassen, werden Sie damit gesund und bequem wandern können. Sie vermeiden durch die Wahl der richtigen Länge ebenfalls Schonhaltungen, Fehlbelastungen und Haltungsschäden. Die meisten Trekkingstöcke sind höhenverstellbar und können per Drehmechanismus individuell zwischen 65 und 145 cm angepasst werden. Der Vorteil einer solchen Teleskopvariante ist, dass die Stöcke bei Bedarf auch von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können.

Stellen Sie vor jeder Nutzung sicher, dass bei Ihren Wanderstöcken ein ideales Höhenmaß vorliegt. Die optimale Länge der Stöcke geht über die Hüften hinaus. Ober -- und Unterarm müssen dabei im rechten Winkel ausgerichtet sein. Um die Stocklänge zu berechnen, gibt es folgende Faustregel: 0,68 x Körpergröße des Nutzers.Gewicht
Leider kann das Gewicht von Wanderstöcken kaum beeinflusst werden, denn üblicherweise sind längere Stöcke auch schwerer, während kurze Modelle ein geringeres Eigengewicht aufweisen. Da Wanderstöcke auch im unwegsamen Gelände für den Höhenaufstieg genutzt werden, müssen sie stabil sein und gleichzeitig eine bequeme Handhabung gewährleisten. Deshalb sollten die Stöcke weder zu schwer noch zu leicht sein.

Material der Rohre

Die Rohre der Wanderstöcke werden in der Regel aus Aluminium hergestellt. Dabei handelt es sich um ein Leichtmetall, was als sehr stabil gilt. Karbon ist ein kohlenstoffverstärkter Kunststoff, der auch für die Produktion von Fahrradhelmen oder Angelruten eingesetzt wird. Dieses Material ist zwar noch leichter als Aluminium, dafür aber nicht so stabil.

Höhenverstellung

Nach wie vor sind die meisten erhältlichen Trekkingstöcke mit einem Drehmechanismus ausgestattet. Allerdings haben einige Hersteller auch einen Klapp- oder Klemmmechanismus integriert. Beide Varianten werden nicht selten von Wanderfreunden bevorzugt, weil sie schneller und leichter bedienbar sind. Der Nachteil ist allerdings, dass die Mechanismen sehr auffällig angebracht sind, was der Optik etwas schadet. Oft greift der Drehmechanismus aber einfach nicht so, wie er soll, denn die einzelnen Komponenten können sich bei starker Belastung zusammenschieben. Klapp- oder Klemmmechanismen sind hingehen selbst bei schwierigen Bedingungen leicht zu bedienen, weil die Komponenten einfach nur ineinander geschoben werden müssen.

Griff

Gute Wanderstöcke sind mit einem ergonomischen Griff ausgestattet und mit weichem, hochwertigem Kunststoff beschichtet. Trekkingstöcke aus der oberen Preisklasse sind oft sogar mit Kork ausgestattet, was noch angenehmer in der Hand liegt. Zudem gelten Griffe mit Korkbeschichtung als schweißabweisend, sodass sie nicht feucht werden und somit ein Abrutschen verhindert wird. Am besten ist der Griff nach hinten raus verlängert und vorne leicht abgewinkelt, damit er einen sicheren Halt gewährleisten kann.

Es ist wichtig, dass die Schlaufe nicht zu eng ist, damit Sie sich nicht nach einiger Zeit damit die Haut an den Händen aufscheuern. Ideale Anpassungsmöglichkeiten bieten hier Wanderstöcke, die mit einem Klettverschluss ausgestattet sind. Gute Handschlaufen sind etwa 1,6 cm breit, sie können in der Länge verstellt werden und besitzen bestenfalls abgerundete Kanten.

Spitze

Die Spitze des Wanderstocks berührt den Boden und ist aufgrund ihrer scharfkantigen Verarbeitung für den optimalen Halt bei verschiedensten Bodenbedingungen zuständig. Die Stockspitzen sollten aus einem Hartmetall bestehen, damit sie möglichst lange scharf und spitz bleiben. Vieler Wanderfans empfehlen einen kronen- oder hohlförmigen Schliff, da hier selbst bei Schnee und Eis ein optimaler Bodenkontakt garantiert ist.

Teller

Durch den Teller, der sich über der Stockspitze befindet, wird ein zu tiefen Einsinken in den Boden verhindert. Bei Wanderstöcken gibt es drei unterschiedliche Tellerarten. Während sich kleine Standardteller für leichte Wandertouren eignen, dürfen die mittelgroßen Tourenteller auch mittelschweren Anforderungen ausgesetzt werden, auf die man in der regel auf gängigen Wandertouren trifft. Zudem gibt es noch den Tiefschneeteller, der vorzugsweise unter Schneebedingungen zum Einsatz kommt. Aber auch bei sehr weichen Umgebungsbedingungen erweist sich dieses Tellermodell immer wieder als sehr praktisch.

Belastbarkeit und Packmaß

Wie bereits oben beschrieben lassen sich die meisten Wanderstöcke zusammenschieben, sodass sie nur ein geringes Packmaß aufweisen und bequem in den Rucksack passen. Es ist wichtig, dass die Stöcke aber trotz der Flexibilität eine optimale Stützbelastung vorweisen können, denn natürlich dürfen sie sich während des Wanderns nicht einfach automatisch zusammenschieben. Beim Kauf sollten Sie insbesondere auf die Belastbarkeit achten, die der Hersteller angegeben hat. Zwischen 30 und 100 kg bewegt sich die reguläre Belastbarkeit.

Extras

Hochwertige Trekkingstöcke bringen ein Anti-Schock-System mit, was harte Stoßeinwirkungen abfedert und somit eine Überlastung der Gelenke vermeidet. Vor allem beim Abstieg wirken harte Stöße stark auf den menschlichen Körper ein. Sie können die Wanderstöcke einsetzen, um den Abstieg abzubremsen, wodurch er letzten Endes weniger Kräftezehrend sein wird. Durch ein Anti-Schock-System werden vor allem die Hand- und Ellenbogengelenke entlastet. Es kann je nach Bedarf manuell aktiviert oder deaktiviert werden. Allerdings sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das verbaute System nicht zum stetigen Vibrieren der Stöcke führt.

Nützliches Zubehör für Wanderstöcke

Aufsätze

An der Spitze der Stöcke können verschiedene Aufsätze angebracht werden, die sich jeweils für unterschiedliche Einsatzgebiete und Anforderungen eignen. Viele Hersteller liefern neben den gängigen Gummiaufsätzen, die oft auch als Straßenpads bezeichnet werden, auch einen Toren- oder Schneeteller mit, damit Sie auf alle erdenklichen Situationen bestens vorbereitet sind.

Tragetasche

Bei vielen Trekkingstöcken befindet sich eine praktische Tragetasche im Lieferumfang. Wenn Sie die Stöcke beispielsweise nach der Nutzung im Auto transportieren möchten, verhindern Sie Verschmutzungen im Fahrzeug, indem Sie die Stöcke sicher in der Tasche verstauen. Zudem können meist auch alle Zubehörteile darin verstaut werden, sodass Sie immer alles Nötige beisammen haben.

Wo gibt es Wanderstöcke zu kaufen?

Wanderstöcke erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit und werden deshalb nicht nur von Sportfachgeschäften angeboten, sondern auch große Warenhäuser oder sogar Discounter führen hin und wieder einige Modelle im Sortiment. Darüber hinaus steht Ihnen natürlich noch das Internet zur Verfügung, wo Sie eine besonders große Auswahl finden werden. Beim Kauf im Internet profitieren Sie von verschiedenen Vorteilen, denn Online werden Sie nicht nur deutlich schneller fündig, sondern häufig werden bestimmte Trekkingstöcke auch deutlich günstiger Angeboten. Sie können bequem von zuhause aus die Produkte und Preise vergleichen, sodass Sie garantiert schneller geeignete Wanderstöcke für Ihr Vorhaben finden werden.

Trekkingstöcke pflegen & reinigen: So geht’s
Die Reinigung und Pflege von Trekkingstöcken ist relativ unkompliziert. Wenn Sie wandern waren und sich an den Stöcken Schmutz festgesetzt hat, können Sie sie mit einem feuchten Lappen und etwas Seifenlauge problemlos reinigen. Soll auch die Handschlaufe gereinigt werden, müssen Sie diese zunächst abnehmen. Danach lässt sie sich im Handumdrehen in einem Wasserbad mit Seife säubern.

Auch die Mechanik Ihrer Wanderstöcke sollte hin und wieder gereinigt werden, da sich oft Kalk und Mineralien im Gewinde absetzen. Entfernen Sie diese nach Möglichkeit mit einem feuchten Tuch. Sie können ggf. die Rillen im Gewinde vorsichtig mit einer Nagelfeile oder einem Taschenmesser vom Schmutz befreien.

Sollten die Wanderstöcke auf Ihrer Wandertour nass geworden sein, müssen Sie diese unbedingt vor dem Zusammenklappen gründlich abtrocknen. So verhindern Sie effektiv die Bildung von Korrosion.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Trekkingstöcken

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch die 5 häufigsten Fragen zum Thema Wanderstöcke beantworten:

1. Was ist der Unterschied zwischen einem Trekkingstock und Nordic Walking-Stöcken?

Während Wanderstöcke in der regel aus Aluminium hergestellt werden, bestehen Nordic Walking-Stöcke in aller Regel aus Karbon. Damit besitzen sie ein leichteres Eigengewicht. Auch die Griff-Schleifen der beiden Modelle unterscheiden sich. Zudem sind Trekkingstöcke immer mit einer Spitze am unteren Ende versehen, die sich beim Laufen in den Untergrund bohrt. Damit der Stock dabei nicht zu tief einsinkt, befindet sich über dieser Spitze ein Teller. Nordic Walking-Stöcke sind am unteren Ende hingegen mit Pads (Gummischuhen) ausgestattet, die das Laufen auf Asphalt, sandigem Untergrund oder unter anderen einfachen Umgebungsbedingungen möglich machen.

2. Wann macht es Sinn, Trekkingstöcke zu verwenden?

Beim Wandern können Trekkingstöcke in zahlreichen Situationen hilfreich sein und deren Einsatz ist für die unterschiedlichsten Personengruppen geeignet. Wenn Sie beispielsweise unhandliches, schweres Gepäck mitführen, können Ihnen die Wanderstöcke einen besseren Halt beim Laufen bieten. Ebenso können auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität mit Hilfe der Stöcke Wandertouren nachgehen.

Besonders dann, wenn sie auf schwierigem, unsicherem Gelände unterwegs sind oder bei langen Wandertouren, möchten viele Wanderfreunde nicht mehr auf die Unterstützung der Wanderstöcke verzichten. Sie erweisen sich auf rutschigen, vereisten oder verschneiten Strecken ebenso hilfreich, wie in Wäldern, auf steinigen Böden oder bei Bergauf und -abstiegen.

3. Was kosten Wanderstöcke?

Wie bei nahezu allen Produkten gibt es Trekkingstöcke in vielen verschiedenen Preisklassen. Einige besonders günstige Modelle sind bereits ab etwa 10 Euro erhältlich. Andere Modelle kosten hingegen mehr als 100 Euro. Wenn Sie lange Freude an Ihren Stöcken haben möchten, sollten Sie sich im besten Fall nicht für das günstigste Produkt entscheiden, denn meist handelt es sich dabei um zweitklassige Anfängermodelle, die nach wenigen Wandertouren bereits ihren Dienst quittieren. Wanderstöcke müssen je nach Einsatzgebiet und Gewicht des Nutzers mal mehr und mal weniger viel aushalten, sodass sie unbedingt eine ordentliche Verarbeitungsqualität aufweisen müssen.

4. Wie werden Wanderstöcke im Flugzeug transportiert?

Wenn Sie Ihre Trekkingstöcke auch auf Flugreisen mitführen möchten, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass dies nicht als Handgepäck möglich ist. Da Wanderstöcke mit einer Spitze ausgestattet sind und somit als Waffe genutzt werden könnten, sind sie als Handgepäck bei den meisten Airlines verboten. Stattdessen können Sie die Wanderstöcke auf normalem Wege am Schalter aufgeben oder im Koffer verstauen.

5. Wie werden Trekkingstöcke richtig benutzt?


Bei Wanderstöcken sollten Sie stets auf eine korrekte Anwendung achten, um Haltungs- oder Gelenkproblemen vorzubeugen. Setzen Sie Ihren rechten Fuß auf dem Boden auf, wandert gleichzeitig der linke Trekkingstock zu Boden. Der linke Fuß wird zusammen mit dem rechten Stock aufgesetzt. Achten Sie darauf, dass Sie die Wanderstöcke immer parallel vor Ihrem Körper absetzen. Beim Wandern sollten Sie die Beine anwinkeln und den Oberkörper ausreichend in Vorlage bringen. Da Sie mit den Wanderstöcken prüfen können, wie fest der Untergrund ist, können Sie das Risiko von Stolperunfällen deutlich reduzieren. Bei Aufstiegen sollte die Stocklänge etwas gekürzt werden, während sie bei Abstiegen verlängert werden muss.

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